Archiv der Kategorie: Kommentare

Kommentare über aktuelle Ereignisse

Die Wahl des Messengers

Messenger gehören spätestens seit Whatsapp zum Alltag der breiten Masse. Natürlich gab es davor ICQ, IRC, Onlinechats usw. aber so richtig für die Massen wurde es tauglich als Whatsapp auf den kleinen Geräten lief, die viele den ganzen Tag mit sich herumtragen.

Nicht nur das Mediennutzen der Privatleute sollte komplett überdacht werden*, sondern auch die Wahl des Messengers.

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Kommentar zu Jana aus Kassel

Am letzten Samstag gab es in Hannover eine Querdenker-Demo, bei der auch Jana aus Kassel aufgetreten ist und eine Rede gehalten hat. Zu Beginn hat sie sich mit Sophie Scholl verglichen, da sie ja seit Monaten im Widerstand ist und jetzt sogar Veranstaltungen anmeldet. Daraufhin hat ein Ordner seine Weste ihr abgeben wollen und hat klar gestellt, dass er das eine Verharmlosung des Holocaust und absoluten Quatsch findet. Sie geht danach von der Bühne und ist entrüstet. Kommt aber nach 10 Minuten wieder und fängt die gleiche Rede noch einmal an.

Die ganze Rede auf Youtube

Daraufhin gab es viele Reaktionen. Auf Youtube, von Heiko Maas und der Hashtag #janaauskassel rutschte auf Platz eins der deutschen Twitter-Liste (da ich nicht bei Twitter bin, muss ich das, was ich lese, glauben. Also dass es eine Chart-liste gibt und dass dieser Hashtag ganz oben war).

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EU will Soziale Medien mitlesen

Erst einmal der Artikel: Heise

Dann mein etwas sarkastisches aber durchaus ernst gemeintes Kommentar:
Erstens, der Wegfall des Privacy Shields war doch genau deshalb, weil die USA das Gesetz haben, dass sie überall mit spionieren dürfen. Darf die EU dann nicht mehr mit sich selbst kommunizieren, wenn wir damit jetzt auch anfangen?

Zweiten, wäre es nicht schön, wenn wir endlich als Gesellschaft auf einen dezentralen Messenger wechseln würden? Also Matrix oder XMPP (oder etwas ganz anderes)
Ich weiß, dass wir zuerst in die Systeme noch etwas Arbeit investieren müssen – unabhängig davon sei die Arbeit der vielen Entwickler, die XMPP, Conversations, Riot, ejabberd usw. entwickeln geehrt.
Aber, wenn ich mir die Smartphones meiner Freunde anschaue, dann haben die Bald mehr Messenger als Freunde. Also warum nicht zu einem der dezentralen wechseln und endlich mit dem Messenger-Hopping aufhören. Oder anders ausgedrückt, nicht immer zu einer Alternative, sondern zu einer Lösung wechseln. Ich habe darauf Antworten, heute Nacht habe ich mir Threema installiert aber ich finde es wichtig, dass die Frage trotzdem immer wieder und sehr laut gestellt wird, die Antworten gehört und die Probleme beseitigt werden – gemeinsam.

Das wird dann ein Spaß, wenn die EU bei den ganzen kleinen Serverbetreibern anklopft und verlangt, dass irgend etwas entschlüsselt werden soll.

Threemas Open-Source-Werdung

Wer fleißig im Open Source Blog Netzwerk OSBN ließt, der findet gerade verschiedene Meinungen zu der Öffnung des Quellcodes des schweizers Messengers Threema. Threema Work ist offiziell in Baden-Württemberg für die staatlichen Lehrerinnen und Lehrer das Kommunikationsmittel. Abseits dieser kleinen Info haben das neu gegründete Kollektiv GnuLinux.ch und BITblokes das Thema von mehreren Seiten beleuchtet.

Ich möchte an dieser Stelle zwei weitere Aspekte beitragen:

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Freie Lizenzen für Corona App

Wie so oft habe ich Kommentare in den öffentlich Rechtlichen gehört, dass eines der Probleme mit der Corona App ist, dass zu großen Frimen damit bauftragt wurden. Hätten wir einfach drei Berliner Startups genommen, dann wäre die App nach zwei Wochen fertig gewesen – dezentral und datensicher. So hat die Telekom und andere Große durch ihre Interne Bürokratie und ihre Interessen gar nichts hinbekommen. Es gibt natürlich ein paar Apps, aber für viele gibt es ein Aber und aus sicht der Bevölkerung gibt es nicht DIE EINE App. Denn das wäre das, was wir imho bräuchten. Eine App, die von keiner großen Firma wie google kommt, die eine datensichere Struktur nutzt und bei der das einzige Interesse daran besteht Corona in den Griff zu bekommen. Ob das über eine freie App oder über freie Standards umgesetzt wird, das dürfen die Entwickler klären.

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Die Freiheit von Technik geht nur so weit, bis sie die Freiheit eines Einzelnen einschränkt. Oder nicht?

Ich lese gerade den Aktionsplan der Bundesregierung für unbemannte Luftfahrt. Also Drohnen, die verschiedene Bereiche abdecken: „Logistik, der Landwirtschaft, für medizinische Transporte, im Umwelt- und Naturschutz oder künftig gar als „Flugtaxis“

Doch was macht das und viele andere Techniken, die von vielen genutzt werden, mit uns? Ein Potpourri der Gedankenanreger.

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