Apples Bilder-Scannen und Fefe

Lang lang ists her, dass ich das letzte Mal fefe zitiert habe. Nun muss es aber mal wieder sein. Es geht um das Scannen von Bildern auf den iPhones und digitaler Souveränität. Zum Artikel von auf blog.fefe.de

Zum Hintergrund. Ich hatte gestern wieder eine dieser schönen Unterhaltungen darüber, dass der Staat uns ja total überwacht, da Bargeld nur noch in kleiner Höhe ohne Nachweis einzahlbar ist. Danach wurde ein wenig über diese fiesen Überwachungstechniken geschimpft.

Als ich nun einbrachte, dass ja das Smartphone in der Hand des Redners (Androidaccount, Whatsapp, „Mainstream-Apps“, usw.) wohl eine viel größere Überwachung darstellt, wurde plötzlich alles ganz harmlos. „Mir ist das nicht so wichtig, dass die wissen, wo ich bin“, „Wir sind ja eh gläsern“, usw.

Am gleichen Abend las ich Fefes Beitrag.

Versteht mich nicht falsch, es ist die Pflicht des Bürgers zu schauen, dass das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung bestehen bleibt. Nur sollten wir das genauso streng beim Staat machen wie bei den privaten Firmen. Denn die Aussage, dass jeder bei den privaten Firmen ja wählen kann, ob die einen Einfluss auf mich haben oder nicht – stimmt einfach nicht mehr. Es war wirklich beeindrucken, wie der Staat schlechter gemacht wurde, als er ist, die privaten Firmen aber in Schutz genommen wurden.

Daher mein Plädoyer besteht darin, dass wir bei den privaten Firmen eben genauso drauf achten und alles dafür tun, dass wir eben nicht mehr gläsern sind. Das heißt in den meisten Fällen, dass man sich Wissen aneignen muss oder etwas Geld in die Hand nehmen muss, um jemand mit Wissen für eine Beratung zu bezahlen. Denn Fefes Fazit ist, dass wir seit Langem einen Weg gehen, der da hinführt, wo wir nun sind. Daher sollten wir uns nicht wundern, dass wir da sind, wo wir sind.

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